10'000
Varianten
20
Verschiedene Kunden
10 - 1'000
Stück pro Jahr

Viele Anlagen und Maschinenbauer lassen vorgefertigte Baugruppen bei der Bürki Electric AG produzieren, um die Einbauzeit und die Kosten für den Einbau am vorgesehenen Einbauort zu optimieren.

In dieser Referenz-Dokumentation geht es nicht um einen einzelnen Kunden oder um ein einzelnes Objekt, sondern um Beispiele von Baugruppen aus der Praxis.

  • Besteht aus mehreren Einzelteilen
  • Ist vormontiert oder gedanklich zusammengefasst
  • Hat eine klare Funktion
  • Kann separat geprüft, gelagert oder ausgetauscht werden

Die Ausgangslagen könnten unterschiedlicher nicht sein:

  • Steckerfertig / Plug&Play
  • Software bereits auf System geladen
  • Individuelle Bezeichnungsschilder beigelegt
  • Vorkonfektionierte Zusatzkabel
  • Speziell gefertigte und verarbeitete Gehäuse
  • Baugruppen-Bescheinigung / Konformitätserklärung
  • Einfacher Austausch für Wartung oder bei Defekt
  • Verschiedene Kombinationen sind möglich

In den folgenden Fotos wird mit einer kurzen Beschreibung die Besonderheit der jeweiligen Baugruppe erklärt.

Das Mittelspannungs-Schutzgerät wird mit Anschluss-Litzen für den möglichst reibungslosen Einbau vor Ort in der Trafostation vorbereitet. Jede Ader ist in der richtigen Länge anschlussfertig vorbereitet und mit der Anschlussklemme beschriftet.

Der Anschlusskasten ist für die «Plug&Play» Installation vor Ort vorbereitet. Oben werden die Stammkabel zum eigentlichen Steuerschrank gesteckt, vor Ort werden über die vorbereiteten Kabel alle Sensoren und Ventile nur noch angesteckt und das Signalhorn mit Blitzleuchte an den vorbereiteten Platz montiert. Die benötigten Kabel-Bezeichnungsschilder werden im Set mitgeliefert.

Diese Schnittstellen-Box kommt auf einem LKW zum Einsatz. Alle Komponenten sind unempfindlich gegen Erschütterungen und die Box ist gegen alle Witterungsverhältnisse resistent.

Die Kabel sind in der richtigen Länge vorbereitet, alle Kabel werden an den jeweiligen Anschlüssen nur noch eingesteckt.

Diese Funktionseinheit ist für den Einbau in einem Maschinen-Sockel optimiert. Alle Konstruktionsteile sind aus Chromstahl gefertigt und damit gegen viele Umwelteinflüsse resistent. Die Baugruppe kann zu Wartungszwecken wie eine Schublade aus dem Maschinensockel herausgezogen werden.

Der Moduleinschub mit einem motorgetriebenen Erdungs-Schalter schaltet 1’500A bei 1’000VDC mit Kurzschlussströmen bis über 30kA.

Der Hauptstromanschluss wird einpolig über Steckkontakte geführt. Die Ansteuerung erfolgt über einen schwimmend gelagerten 12P-Steckkontaktblock.

Der Moduleinschub mit einem Lastschütz schaltet 500A bei 1000VDC. Der Pluspol ist über Steckkontakte geführt.

Die Ansteuerung erfolgt über einen schwimmend gelagerten 12P-Steckkontaktblock.

Diese Baugruppen wurden für die Versorgung von Bahnstromanlagen konzipiert und erlauben einen raschen Austausch bei der Wartung oder bei einem Defekt an den Schaltelementen.

  1. Einfache Montage und Demontage
  2. Austauschbarkeit einzelner Teile
  3. Optimierte Kosten
  4. Standardisierung statt Speziallösungen
  5. Prüfbarkeit und Testbarkeit
  6. Reproduzierbarkeit in der Fertigung
Kunde
Diverse Kunden aus verschiedenen Branchen
Objekt
Von winzig klein bis beachtlich gross
Anlage
Steuerungsteile sowie Schaltanlagen-Einheiten
Lieferumfang

  • Unzählige Varianten

 

Referenzpersonen

Fragen Sie uns nach den Kunden zu den jeweiligen Beispiel-Bildern

 

Links

www.buerki-electric.ch/Referenzen

Eine Baugruppe ist eine funktionale Einheit aus zwei oder mehr zusammengefügten Einzelteilen oder Unterbaugruppen, die meist lösbar verbunden sind. In der Technik (Maschinenbau) sind sie für die Montage und Funktion von Produkten entscheidend.

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35 Mio.
Projektkosten
90 Min.
Funktionserhalt
200'000
Pendler*innen täglich

Im Rahmen des Ausbaus des Bahnhofs Bern und in Abstimmung des Projektes «Ausbau Publikumsanlage Bahnhof Bern» (kurz APBB) wird die Perronhalle umfassend erneuert. Veraltete technische Anlagen aus dem Jahr 1974 werden durch moderne, multifunktionale Steuerschränke ersetzt, welche die Beleuchtung, Akustik und Kundeninformation mit Energie versorgen. Die Lösung verbessert Sicherheit, Wartungsfreundlichkeit und wertet die Perronhalle mit den ansprechenden Perrondecken zugleich optisch auf.

Im Rahmen des mehrjährigen Ausbaus des Bahnhofs Bern wird auch die Perronhalle erneuert. Die bestehende Halle stammt aus dem Jahr 1974 und entspricht sowohl technisch als auch gestalterisch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere die betrieblich relevanten Anlagen wie Beleuchtung, Lautsprecher und weitere Infrastrukturelemente haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.

  • Ersatz der bestehenden technischen Anlagen und Aktualisierung auf den neusten Stand der Technik
  • Erhöhung der Sicherheit für die Reisenden
  • Verbesserung der Betriebssicherheit
  • Vereinfachung von Wartungs- und Unterhaltsarbeiten
  • Hellere Beleuchtung
  • Verbesserte Akustik
  • Optische Aufwertung der Perronhalle durch Integration neuer Elemente

Die Perronhalle wird mit neuen Steuerschränken für die Energieversorgung von Beleuchtung, Akustik und weiteren technischen sowie Kommunikationsanlagen ausgestattet. Damit werden die Versorgungssysteme auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dank einer speziellen Hängevorrichtung werden die Schränke sicher an der Decke der Perronhalle befestigt. Über den Perrons montierte Deckensegel (Zwischendecke) verdecken die technischen Installationen und werten die Halle optisch auf.

Diese Lösung ermöglicht den Substanzerhalt beziehungsweise den 1:1-Ersatz der bestehenden Kundeninformationselemente und integriert gleichzeitig neue Anlagen für Beleuchtung und Akustik.

Pro Perron werden je zwei Telekommunikationsschränke und je zwei Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen zur Versorgung von Lichtgruppen, Uhren, Kameras, Notlichtgruppen usw. gefertigt und an der Decke der Halle montiert.

Insgesamt werden sechs Perrons mit diesen neuen Schrankkombinationen ausgerüstet.

Dank der begehbaren Zwischendecke können Wartungs- und Unterhaltsarbeiten wie der Austausch von Leuchten oder Lautsprechern von oben durchgeführt werden. Dadurch wird kein Platz auf dem Perron beansprucht und vor allem keine Gleissperrung benötigt – Zugausfälle für die Reisenden können so vermieden werden.

  1. Weniger Zuglärm, besseres Licht und mehr Sicherheit
  2. Brandgeschützte Schränke für 90 Min.
  3. Hochmoderne Lichtsteuerung
  4. Spezielle Hängevorrichtung
  5. Für den Unterhalt ist keine Gleissperrung notwendig
So sieht der fertige Perron mit der neuen Perrondecke aus
«Zuverlässigkeit bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt, während Flexibilität die Anpassung an wechselnde Anforderungen ermöglicht. Fundiertes Know-how sichert den nachhaltigen Erfolg – genau das schätzen wir an Bürki Electric.»
Adrian Kocher, Planwärk AG
Kunde
Schweizerische Bundesbahnen AG
Objekt
Perronhalle Bahnhof Bern
Anlage
Telekommunikations- schränke und Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen
Lieferumfang

  • Insgesamt 24 Steuerschränke.
    Pro Perron je:
    – Zwei Telekommunikationsschränke (TC1 & TC2)
    mit jeweils einem 19″-Rack
    – Zwei Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen (TA1 & TA2)
    zur Versorgung von Lichtgruppen, Uhren, Kameras, Notlichtgruppen usw.

Ausführungsdetails

  • Brandschutzschrank EI90 von Swibox (siehe Fachartikel)

Referenzperson

Adrian Kocher, Planwärk AG

Links

www.planwaerk.ch
zukunftbahnhofbern.ch
www.swibox.ch

Zukunft Bahnhof Bern ist eines der grössten Bahninfrastrukturprojekte der Schweiz und hat zum Ziel, den Bahnhof Bern langfristig leistungsfähig, sicher und kundenfreundlich zu machen. Aufgrund stark steigender Passagierzahlen stiess der bestehende Bahnhof räumlich und betrieblich an seine Grenzen, weshalb ein umfassender Ausbau notwendig wurde.

Kern des Projekts ist der Bau eines neuen unterirdischen Bahnhofs für die RBS, der den heutigen oberirdischen Endbahnhof ersetzt und deutlich mehr Kapazität schafft. Ergänzend dazu werden neue und breitere Personenunterführungen erstellt, Perrons verlängert und technische Anlagen erneuert, um die Personenströme besser zu verteilen und die Sicherheit zu erhöhen. Auch die Perronhalle wird schrittweise modernisiert, sowohl funktional als auch architektonisch.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist, dass der Bahnbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleibt, was hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Bauabläufe stellt. Die Umsetzung erfolgt deshalb etappenweise über mehrere Jahre hinweg.

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30
Filtergehäuse
3kV
Bemessungsspannung
600m
Speziallitzen verbaut

Die Railectric GmbH betreut diverse renommierte Bahnkunden im Bereich Bahnstromversorgung.

Beim folgenden Projekt wurden Spezialgehäuse mit integrierter Filterschaltung nach individuellem Kundenwunsch angefertigt und anschliessend beim Kunden eingebaut.

Das Ziel der Filterschaltung ist ein Beitrag zur Stabilisierung von Hochspannungsnetzen. Sie soll zu einem sicheren und zuverlässigen Betrieb beitragen.

Einbau der Filter unter erschwerten Platz- und Umweltbedingungen. Innerhalb der Filtergehäuse mussten anspruchsvolle Platz-, Isolations- und thermische Herausforderungen gelöst werden.

  • Spezialgehäuse mit individuellen Massen
  • Design für anspruchsvolle thermische Beanspruchung
  • Vorkonfektionierung mit Anschlusskabeln für zeitoptimierten Einbau in Nachtintervallen

Die Spezialgehäuse wurden in Zusammenarbeit mit Almatec AG aus Schüpfheim in den vorgegebenen, individuellen Massen angefertigt. Die Filterschaltung wurde nach Vorgaben von Railectric eingebaut. Vorab baute Bürki Electric zwei Prototypen für einen mehrmonatigen Probebetrieb. Nach deren Freigabe wurden 28 weitere Gehäuse als Serie sowie zwei Spezialausführungen gefertigt.

  1. Beitrag zur Stabilisierung des Hochspannungsnetzes
  2. Kostenoptimierte Serienfertigung
  3. Belastungsversuche, Prüfungen bei Bürki Electric
  4. Spezialgehäuse mit individuellen Massen
Platzsparend und dank den Spezialgehäusen genau passend wurden die Schränke beim Kunden montiert
«Zweckmässige Lösungen für unkonventionelle Aufgabenstellungen. Zwei Prototypen, dreissig Beweise für Qualität. Danke Bürki Electric für die unkomplizierte, erfolgreiche Zusammenarbeit.»
Egon Basler, Projektleiter Railectric GmbH
Kunde
Railectric GmbH
Objekt
Bahnstromversorgungs-
anlage
Anlage
Filterschaltung
Lieferumfang

  • Konventioneller Aufbau der Komponenten in einem Spezialgehäuse und Verdrahtung

Ausführungsdetails

  • Innenbereich: Almatec AP-Spezial-Gehäuse
  • Aussenbereich: Almatec ANK-Kabinen
  • Spezial Distanzelemente für Huckepack-Version
  • Optimierte Konstruktion für eine schnelle und effiziente Montage

Referenzperson

Egon Basler
Projektleiter, Railectric GmbH

Link

www.railectric.ch

Railectric mit Sitz in Bern verfügt über umfassende Erfahrung in elektrischer Energietechnik, Bahnstromversorgung, Schutz- und Traktionstechnik. Ob Simulation von Bahnstromversorgungen, Erstellung von Schutzkonzepten oder Durchführung von Messungen – Railectric ist der kompetente Ansprechpartner für zuverlässige Lösungen im Bahnbereich.

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135'000
Menschen können direkt mit Wasser versorgt werden
4
Kammern zur Wasserspeicherung
30'000m³
Nutzungsvolumen

Die Wasserverbund Region Bern AG betreibt Quellen, Grundwasserfassungen, Pumpwerke und Reservoire für den Trinkwasserbedarf von knapp 300’000 Menschen in der Region Bern.

Ihr über 100-jähriges Reservoir Mannenberg in Ittigen muss ersetzt werden. Der Neubau des Wasserreservoirs ist das bisher grösste Projekt der Wasserverbund Region Bern AG. Die Firma Bürki Electric wurde beauftragt, die umfangreichen Steuerschränke und Energieverteilungen zu fertigen und vor Ort zu montieren.

Das bestehende Reservoir wurde nach einer über hundertjährigen Betriebszeit den heutigen Bedürfnissen nicht mehr gerecht. Zudem zeigte die umfassende Analyse der Ist-Situation Mängel auf. Sowohl für die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung als auch für die Wirtschaft ist eine funktionierende Wasserversorgung von elementarer Bedeutung. Deshalb wurde entschieden ein neues Wasserreservoir zu bauen, das die rund 135’000 Menschen direkt mit Trinkwasser versorgt.

Zur Fertigung der gesamten Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen wurde Bürki Electric beauftragt.

  • Bau und Verdrahtung der Schränke anhand Elektroschema von Bering
  • Zuverlässige Energieverteilung auf Basis Schneider Electric Prisma
  • Steuerung der Pumpen und der Klappen
  • Messung des Durchflusses
  • Regulierung der Wassermenge

Dank dem Neubau des Reservoirs Mannenberg ist sichergestellt, dass Trink-, Brauch- und Löschwasser in einwandfreier Qualität, in ausreichender Menge sowie unter genügenden Druckverhältnissen auch in der Zukunft und für weitere Generationen zur Verfügung steht.

Mit unserer Hauptverteilung ist die Stromversorgung auf dem neusten Stand und für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet.

Auch die Steuerungen sind nach modernstem Standard gebaut worden und ermöglichen die Messung des Durchflusses und je nach Bedarf das Öffnen und Schliessen der Klappen. Die Pumpen werden mit Frequenzumrichtern betrieben.

Die Firma Bering machte das Engineering – wir durften die Schränke gemäss dem Schema fertigen.

Die gefertigten Schaltschränke wurden Inhouse während drei Tagen zusammen mit dem Kunden geprüft und vorkonfiguriert. Anschliessend folgte die Montage der 6x 4m langen Steuerschrank-Kombinationen im riesigen, grösstenteils unterirdischen Bauwerk.

  1. Leistungsfähige Energieverteilung – ausgelegt für eine Stromstärke von 1’600A
  2. Steuerung der Wassermenge in den Reservoir-Kammern
  3. Wasserversorgung von 135’000 direkt versorgten Menschen
  4. Grösstes Trinkwasserreservoir des Kantons Bern
Dies sind die Schaltschränke mit der Hauptverteilung für das Reservoir
«Einmal mehr hat uns Bürki Electric mit einer kompetenten Detailplanung und einer reibungslosen Ausführung inklusiver termingerechter Auslieferung der geprüften Schaltanlagen auf der ganzen Linie überzeugt.»
Hanspeter Sommer, Wasserverbund Region Bern AG

In Zusammenarbeit mit Schneider Electric durften wir die neue Niederspannungs‑Energieverteilung (Typengeprüftes System PrismaSe T P) planen und realisieren.
Dank dem umfassenden Know-how unserer Monteure konnte die Anlage fachgerecht aufgebaut, sorgfältig verkupfert, geprüft und abschliessend montiert werden.

Kunde
Wasserverbund Region Bern AG (WVRB)
Objekt
Wasserreservoir Mannenberg in Ittigen
Anlage
Steuerschränke und Energieverteilungen
Lieferumfang

  • 8 Felder Hauptverteilung
  • 26 Felder Niederspannungs-Schaltgerätekombination
  • 2x 19’’- Racksystem für Netzwerkkomponenten
  • 1 UV in Hager UP-Verteiler
  • 1 massangefertigter AP-Kasten in Säule für Torsteuerung
  • Inbetriebnahme der Anlagen

 

Ausführungsdetails

Hauptverteilung:

  • System Schneider Electric Prisma

Steuerschränke:

  • Almatec AN Einzel- und Reihenschränke

Steuerung:

  • Siemens ET200SP

 

Referenzperson

Hanspeter Sommer
Wasserverbund Region Bern AG

Link

www.wvrb.ch

Die Wasserverbund Region Bern AG stellt für knapp 300’000 Menschen in 22 Gemeinden und der Stadt Bern die Grundversorgung mit Trinkwasser sicher. Dafür betreibt sie die Quellen, Grundwasserfassungen, Pumpwerke, Reservoire und die entsprechenden Transportleitungen. Die Aufgabe zur Verteilung des Trink-, Brauch- und Löschwassers an Haushalte, Industrie und Gewerbe sowie die Bereitstellung für den Brandschutz verbleibt bei den Gemeinden.

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90%
Senkung des Treibstoffverbrauchs
90%
Senkung der Emissionen
41
Andiensysteme

Flugzeuge brauchen während ihres Aufenthalts am Boden eine Stromversorgung (400 Hz) und je nach Umgebungsbedingungen auch Klimaanlagen (PCA= Pre-Conditioned Air) zum Heizen oder Kühlen der Kabine.

Mittels PCA-Systems werden die Flugzeuge extern mit Energie und Kalt- / Warmluft durch ein Andiensystem eingespeist. Dadurch werden die CO2-Emissionen massgeblich reduziert.

Die Energieversorgung während des Flugzeug-Aufenthalts am Boden wird durch die Hilfstriebwerke abgedeckt. Sie versorgen das angedockte Flugzeug mit Strom und Klimaluft und dienen weiter zum Starten der Triebwerke. Sie sind jedoch ein Mitverursacher von CO2-Emissionen und anderen Luftschadstoffen am Flughafen. Deshalb wird nach Alternativen für die Energieversorgung von Flugzeugen am Boden gesucht.

  • Ferngesteuerte Bedienung der Anlage
  • TÜV geprüfte Anlage (Safety Steuerung)
  • Senkung der CO2 Emissionen und des Lärmpegels
  • Reduzierung des Treibstoffverbrauches
  • Senkung der Wartungskosten für Hilfstriebwerke

Künftig soll das weltweit erste integrierte Gesamtsystem AGES (siehe Kästchen) für die Strom- und Klimaversorgung von Flugzeugen am Boden zum Einsatz kommen, welches das Flugzeug von extern mit Energie und Kalt- / Warmluft versorgt. Das einzigartige PCA-System von IST kann sogar zwei unterschiedliche Flugzeuge gleichzeitig mit Energie versorgen.

Bereits im Jahr 2020 durften wir – zusammen mit IST – einen Prototypen am Flughafen Zürich sowie eine einzelne Anlage am Flughafen München fertigen. Nach erfolgreichen Tests hat IST-Edelstahl den Auftrag erhalten, weitere Fluggastbrücken für die Flughäfen Zürich, Frankfurt, München und Hamburg mit PCA-Systemen auszustatten und hat uns mit der Fertigung der entsprechenden Steuerung zum Auf- und Abrollen respektive Ein- und Ausfahren des Luftschlauchs beauftragt.

Je nach den Umgebungsbedingungen wird der Schlauchtrichter (Elephantino) oder die Schlauchhaspel eingesetzt (siehe Bilder).

Bürki Electric führt das Hardware-Engineering durch, erstellt das Elektroschema, empfiehlt die zu verwendenden Komponenten und baut die Steuerungen.

Mindestens 62 Flugzeugandiensysteme mit Steuerungen von Bürki Electric werden in den nächsten Jahren in den Flughäfen Zürich, München, Frankfurt und Hamburg installiert.

  1. Reduzierung der Emissionen um 90% und der Lärmbelastung in der Umgebung
  2. Zeitgewinn durch automatisches Ein- und Ausfahren der Belüftungsschläuche
  3. Kostenersparnis in Millionenhöhe gegenüber der herkömmlichen Lösung
  4. Speziell beim Elephantino: Längere Lebensdauer der Belüftungsschläuche, da diese nicht vollständig ausgefahren werden müssen

Die IST-Schlauchhaspel ersetzt das manuelle Auf- und Abrollen der rund 40 kg schweren Klimaschläuche. Die Anlage kann mittels Fernsteuerung einfach und sicher von einer Person bedient werden und ist sehr stabil, langlebig, platzsparend und praktisch wartungsfrei.

Beim IST-Schlauchtrichter – oder auch Elephantino genannt – kann im Gegensatz zur Schlauchhaspel die nur benötigte Länge des Luftschlauchs ausgefahren werden, wodurch der Schlauchverschleiss reduziert wird.

«Wir schätzen Bürki Electric als eine kompetente und zuverlässige Firma. Jegliche Anpassungen wurden professionell und zeitnah umgesetzt.»
Lukas Montiegel
Projektleiter IST-Edelstahl-Anlagenbau AG

Die Passagierbrücke wird angedockt und die daran
befestigten Schläuche zur Energieversorgung des
Flugzeugs angeschlossen.

Kunde
IST-Edelstahl-Anlagenbau AG
Objekt
Elephantino oder Schlauchhaspel am Flughafen München / Frankfurt / Hamburg / Zürich
Anlage
Steuerung der Auf- und Abrollfunktion resp. des Ein- und Ausfahrens des Belüftungsschlauches
Lieferumfang

  • Hardware-Engineering der Steuerungen des Belüftungsschlauches
  • Elektroschema
  • Bau der Steuerungen
  • Inbetriebnahme der Anlagen

Ausführungsdetails

Schaltschrank:

  • AX Kompakt Rittal

Steuerung:

  • SIMATIC S7-1200F

Visualisierung:

  • SIRIUS Sicherheitsschaltgerät

Referenzperson

Lukas Montiegel
Projektleiter IST-Edelstahl-Anlagenbau AG

Link

www.istinox.ch

Mit Leidenschaft, Teamgeist und Macher-Mentalität entwickelt, fertigt und montiert die IST verfahrenstechnische Anlagen, Apparate, Tanks und Rohrleitungen aus Edelstahl. Seit über 50 Jahren setzen Kunden aus verschiedensten Branchen wie Pharma, Chemie, Lebensmittel, Maschinenbau, Wasserversorgung, Kommunalanlagen und Flughäfen auf ihre Kompetenz.

Um die Anforderungen an Schweizer Qualität in jedem Sinn zu gewährleisten, produziert die IST ausschliesslich mit qualifizierten Mitarbeitern an ihrem Standort in Thun. Das Unternehmen bietet komplette Anlagelösungen aus einer Hand an.

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3000
MWh jährlich
20
Schränke Energieverteilung
2.2
Tonnen Kupferschienen verbaut

Die ARA Thunersee will die Erzeugung erneuerbarer Energien ausbauen. Deshalb wurde über den Becken der Kläranlage die aktuell weltweit grösste bewegliche Solarfaltdach-Anlage installiert.

Damit wird bis zu einem Drittel des zur Abwasserreinigung benötigten Stroms mit Sonnenenergie erzeugt. Dies entspricht einem Strombedarf von rund 700 Haushalten. Der erste Teil der Fläche über den Becken der Anlage zur Eliminierung von Spurenstoffen ist seit Frühling 2024 installiert.

Die ARA Thunersee will neben ihrem Kerngeschäft, der Abwasserreinigung, in die Solarenergie investieren.
Dafür hat man sich für eine Solarfaltdach-Anlage entschieden, welche wie ein Dach über die Kläranlage gebaut wird. Damit der von der Solaranlage produzierte Strom in das Netz eingespeist werden kann, muss eine neue Trafostation gebaut werden. Die Bürki Electric AG wird damit beauftragt, die beiden nachgeschalteten Hauptverteilungen zu fertigen.

  • 2 Transformatoren 1’600kVA
  • 2 identische Hauptverteilungen
  • Kopplung der beiden Hauptverteilungen (HV2.1 <-> HV2.2)
  • Leistungsabgänge auf die Hauptverteilungen Biologie 1 + 2
  • Energiemessung der Produktion Photovoltaik
  • Aufschaltung der 20 PV- Wechselrichter

Die grosse Solarfaltdach-Anlage wurde über den Becken der Kläranlage installiert. Das Solarfaltdach spendet Schatten, reduziert nachweislich das Algenwachstum und erzeugt jährlich 3 Gigawattstunden elektrische Energie. Es ist die derzeit grösste bewegliche Photovoltaikanlage auf einer Schweizer Kläranlage sowie eine der grössten PV-Anlagen im Kanton Bern. Die Trafostation – zur Einspeisung des Stroms in das Netz – wurde in unmittelbarer Nähe zu den Becken gebaut.
Bürki Electric übernahm die Projektierung, die Fertigung, die Montage und anschliessend auch die Inbetriebsetzung der beiden Hauptverteilungen. Diese Schaltgerätekombinationen wurden im Niederspannungs-Raum einer Borner-Kabine auf den bauseitigen Doppelboden montiert. Für die Realisierung wurde einmal mehr auf das typgeprüfte System «PrismaSeT P» von Schneider Electric gesetzt.

  1. Grösste Anlage in der näheren Umgebung für Bürki Electric
  2. Modular ausgebautes Schaltschranksystem mit vorgefertigten Elementen
  3. Eigens individuell gefertigte Kupferschienen
Kunde
ARA Thunersee Gemeindeverband, Uetendorf
Objekt
Solarfaltdach-Anlage
Anlage
Hauptverteilungen HV 2.1 und HV 2.2
Lieferumfang

  • Projektierung, Fertigung und Montage der Schaltschränke
  • Inbetriebsetzung der beiden Hauptverteilungen

 

Ausführungsdetails

  • Leistungsschalter Masterpact MTZ 1 10H1
  • Leistungsschalter Masterpact MTZ 2 25H1
  • Leistungsschalter Compact NSX250 H
  • In den Leistungsschaltern integrierte Energiemessung
  • Hauptsammelschienen 2’820A
  • Total 20 Felder

 

Referenzperson

Fons de Vrede
Elektroplaner Bering AG

Link

www.arathunersee.ch

In der Region Thun fallen täglich rund 30 Millionen Liter Abwasser an. Bevor dieses in den Wasserkreislauf zurückgeführt werden kann, muss es gesammelt und gereinigt werden. Diese Aufgabe erfüllt die ARA Thunersee und das Kanalnetz der 36 angeschlossenen Gemeinden. 95 % der organischen Stoffe werden abgebaut, 75 % des Stickstoffs und 95 % des Phosphors aus dem Abwasser der rund 125‘000 Einwohner entfernt. Die ARA Thunersee leistet einen erheblichen Beitrag, dass die Aare weiterhin ein wertvoller Lebens- und Erholungsraum bleibt – Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr.

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19
Gleise im Depot
20
Fahrleitungssektoren
32
zusätzliche Abstellplätze

Im Zuge der Erweiterung des Tramdepots an der Bolligenstrasse um acht Gleise wurde die ganze Fahrleitungssteuerung erneuert. Weil die geforderte Kurzschlussstromfestigkeit der Fahrleitungsschaltanlage 10kA übersteigt, musste eine typgeprüfte Schaltanlage eingesetzt werden. Zusammen mit Hager AG, Emmenbrücke als Systemlieferant und Furrer+Frey als Gesamtlieferant gegenüber BERNMOBIL, durften wir diese Anlage auslegen, projektieren und schlussendlich fertigen.

Im Jahr 2010 wurde in enger Zusammenarbeit mit Furrer+Frey bereits die Vorgängeranlage von uns gebaut.  Gegenüber der ersten Anlage wurden die zu beherrschenden Kurzschlussströme höher definiert. Um die Normenkonformität zu gewährleisten, kommt nun eine baumustergeprüfte Schaltanlage zum Einsatz.

  • Ansteuerung der Gleichrichteranlage, welche die Schaltposten mit der Spannung 600VDC versorgt
  • Strombelastbarkeit: Hauptsammelschiene 2’000A, pro Abgang 500A
  • Ein- und Ausschalten der 600VDC-Abgänge über einen DC-Schütz
  • Im ausgeschalteten Zustand wird der Abgang mittels Erdungstrenner geerdet
  • Überwachung der Abgänge mittels einer Spannungsmessung 600VDC direkt ab Fahrleitung
  • Die Risikoanalyse verlangt einen Performance-Level d für gewisse Sicherheitsfunktionen
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Maximaler Personenschutz während Wartungsarbeiten
  • Auslegung auf 750VDC, da in naher Zukunft die Betriebsspannung erhöht werden soll

Wir entwickelten einen komplett neuen Typ einer DC-Schaltanlage mit sehr hoher Verfügbarkeit durch Einschubtechnik und maximalem Personenschutz dank entsprechender Schottung. Der Aufbau der DC-Schaltanlage erfolgte modular mit Einspeisefeld, Steuerfeld und drei Typen von Abgangsfeldern (2, 3 und 4 Abgänge pro Feld).
Eingesetzt wurde eine fehlersichere SPS-Steuerung mit der entsprechenden Peripherie zum Erreichen des geforderten Performance-Levels.

Vorgängig wurden eine Baumusterprüfung sowie umfangreiche Tests in Zusammenarbeit mit Hager AG in Emmenbrücke sowie im Hochstromlabor bei der AIT (Austria Institute of Technology) in Wien durchgeführt.

Bei einem fehlerhaften Abgang ist nach der Detektion des Fehlers die Anlage mit Ausnahme des betroffenen Abgangs sofort wieder verfügbar und der defekte Einschub kann unter Spannung gewechselt und danach wieder in Betrieb genommen werden. Auch der sichere Automatik-Betrieb bleibt gewährleistet.

  1. Sehr hohe Verfügbarkeit und eine maximale Personensicherheit
  2. Ein defekter Einschub kann im laufenden Betrieb gewechselt werden
  3. Schaltberechtigung mittels Badges, Bedienung über Touchpanel, Sicherheitsschlüsselschalter und klassischem Drucktaster
Kunde
Furrer+Frey AG
Objekt
BERNMOBIL, Depot Bolligenstrasse
Anlage
Fahrleitungssteuerung
Lieferumfang

  • Entwickeln, Planen und Fertigen der Schaltanlage
  • Spannung 600VDC
  • Kurzschlussfestigkeit: 31.5kA
  • Hauptsammelschienensystem 2000A
  • maximaler Strom pro Abgang 500A

Ausführungsdetails

Steuerung:

  • Siemens S7-1500 auf Basis ET200SP mit fehlersicherer CPU und Peripheriemodulen

Visualisierung:

  • Comfortpanel TP1500 15″

Referenzperson

Maximilian Wombacher
Teamleiter Bahnelektrik, Furrer + Frey AG

Link

www.furrerfrey.ch

Furrer + Frey hat sich zu einer weltweit anerkannten Spezialistin in den Bereichen Fahrleitungssysteme und Ladestationen für Stadt- und Regionalbahnen entwickelt. Als unabhängiges Familienunternehmen mit Wurzeln und Hauptsitz in Bern vereint die Firma traditionelle Werte mit zukunftsweisenden Innovationen. Durch die Niederlassungen und Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt strebt Furrer + Frey danach, den öffentlichen Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

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41
Verschiedene Ventile
70
Prüfschritte pro Pneumatiktafel
90
Minuten dauert eine Prüfung maximal

Die BLS hat seit 2012 den „Mutz“ von Stadler im Einsatz. Die Doppelstock-Triebzüge RABe 515 MUTZ, bestehend aus vier Wagen, weisen in jedem Wagen je zwei Pneumatiktafeln auf. Nach 12 Betriebsjahren ist eine umfassende Prüfung der Pneumatiktafeln und die Revision der auf den Pneumatiktafeln vorhandenen Ventilen notwendig.

Anlässlich der Revision nach 12 Betriebsjahren werden die Pneumatiktafeln aus den Wagen ausgebaut und die darauf angeordneten Ventile demontiert, gereinigt und revidiert. Vor dem erneuten Aufbau auf die Pneumatiktafeln sind die Ventile einzeln zu prüfen. Nach der Montage der Ventile erfolgt anschliessend die komplette Prüfung der Pneumatiktafeln auf Dichtheit und Funktion.

  • Die Prüfung aller 41 verschiedenen Typen von Ventilen ist mit einem Ventil-Prüfstand möglich.
  • Die Prüfung aller fünf verschiedenen Typen von Pneumatiktafeln ist mit einem Prüfstand möglich.
  • Der Pneumatiktafel-Prüfstand prüft zwei komplette Pneumatiktafeln während maximal 4 h in der geforderten Qualität.
  • Der Pneumatiktafel- sowie der Ventil-Prüfstand sind mit handelsüblichem und aktuellem Typ einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) sowie mit Berührbildschirm ausgerüstet.
  • Auswertung der Prüfung durch Erfassung der Seriennummer mit einem Barcode-Leser.
  • Der Pneumatiktafel- sowie der Ventil-Prüfstand generieren und exportieren ein Prüfprotokoll als PDF-Datei.

Um die Aufarbeitung der Innovation Pneumatiktafeln durch die eigene Werkstätte in Bönigen zu ermöglichen, beauftragte die BLS die mechanische Konstruktion der Prüfstände bei Martin Brunner GmbH in Lauterbrunnen und deren Steuerung bei Bürki Electric in Steffisburg. Der Pneumatiktafel- und der Ventil-Prüfstand simulieren die Betriebsbedingungen, wie sie auf dem Zug vorherrschen. Dadurch ermöglichen die vollständig vorgeprüften Pneumatiktafeln kurze und stabile Inbetriebnahme-Zeiten und damit kurze Stillstandszeiten der Züge.

  1. Die vollständig vorgeprüften Pneumatiktafeln ermöglicht kurze Inbetriebnahme-Zeiten und damit kurze Stillstandszeiten der Züge
  2. Fernwartungszugang für Optimierungen und Anpassungen an den Steuerungen der Prüfstände
  3. Enge Zusammenarbeit mit dem Kunden – so bleibt das Fachwissen BLS-intern vorhanden
  4. Eine vollständige Prüfung einer Pneumatiktafel mit ca. 70 Prüfschritten dauert maximal 90 Minuten
  5. Prüfung von 41 verschiedenen Ventiltypen mit nur einem Prüfstand
Die Verkabelung sämtlicher Komponenten gehörte auch zum Lieferumfang.
«Die Zusammenarbeit mit zwei innovativen, lokalen Unternehmen ermöglichte dank kurzen Distanzen rasche Vor-Ort-Tests und direkte Absprachen. Bei einem neuartigen Projekt ist das entscheidend. Gemeinsam entwickelten wir Lösungen, welche unsere Erwartungen übertrafen.»
Christoph Isenschmid
BLS AG
Kunde
BLS AG, Werkstätte Bönigen
Objekt
Doppelstock-Triebzug RABe 515 Mutz
Anlage
Elektrische Prüfeinrichtung für Pneumatiktafeln und für Ventile
Lieferumfang

  • Planung und Bau der Prüfsteuerung

Ausführungsdetails

Schaltschrank-Gehäuse:

  • Rittal Basisschrank

Steuerschrank:

  • SPS Siemens S7-1500

Touch Panel:

  • HMI Siemens TP220c Comfort

 

Referenzpersonen

Herr Philippe Perrin, BLS AG (Prüfstand für Ventile)

Herr Christoph Isenschmid, BLS AG (Prüfstand für Pneumatiktafeln)

Link

www.bls.ch

Die BLS AG gehört zu den grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz. In ihrem Kerngeschäft Bahn betreibt sie Linien im Personen- und Freizeitverkehr in mehreren Kantonen. Daneben vereint sie unter ihrem Dach Busbetreib, Autoverlad, Schiffsbetreib und Güterverkehr. Das Unternehmen ist vor allem für seine Strecken durch die Alpen (Lötschberg) bekannt.

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150
Jahre Appenzeller Bahnen
95
km Schienennetz
4
Gleise im Servicezentrum

Die Appenzeller Bahnen befinden sich mitten in einer umfassenden Modernisierungsphase. Mit dem Bau des Servicezentrums Appenzell werden die Weichen für einen weiterhin sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr zwischen Bodensee und Alpstein gestellt.

Bisher sind alle Arbeiten rund um die Instandhaltung der Bahninfrastruktur sowie Reparatur und Instandhaltung des Rollmaterials an den zwei Standorten Gais und Herisau durchgeführt worden.

Im Neubau des Servicezentrums in Appenzell sollen Bereiche an einem Ort zentralisiert und umfangreiche Instandsetzungs- und Revisionsarbeiten an den bestehenden sowie auch an neuen Zügen vorgenommen werden können.

  • Die Fahrleitung im Verkehrsgebäude soll als Einfachfahrleitung ausgeführt werden. Über einen vorgelagerten Leistungsschalter und den nachfolgenden gleisspezifischen Fahrleitungsschalter sollen die vier Gleise einzeln geschaltet bzw. geerdet werden können.
  • Die jeweiligen Schalthandlungen, sowie deren Signalisation und Überwachung, müssen über eine autonome Steuereinrichtung erfolgen.
  • Im Verkehrsgebäude regelmässig verteilte Not-Aus-Taster sowie ein mobiler Not-Aus-Taster gewährleisten die Not-Abschaltfunktion für alle Gleise gemeinsam.
  • Die Visualisierung der Anlage erfolgt mittels Touchpanel auf dem Steuerschrank.
  • Die vorgegebenen Schnittstellen zu Fremdanlagen müssen eingebunden werden.
  • USV gestützte Speisung des Steuerschranks für 1h Autonomiezeit.

Furrer+Frey AG hat von den Appenzeller Bahnen den Auftrag erhalten, die Fahrleitungssteuerung im neuen Verkehrsgebäude zu entwickeln und umzusetzen. Für die Fertigung des Steuerschranks hat Furrer+Frey AG die Bürki Electric AG beauftragt.

Die technischen Unterlagen wurden nach den Vorgaben von Furrer+Frey AG erstellt und in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie dem Endkunden kontinuierlich verfeinert und optimiert. Nach der Genehmigung durch die Appenzeller Bahnen erfolgte die Produktion der Steuerung sowie mit Furrer+Frey AG die gemeinsame, abschliessende Werksinbetriebsetzung bei uns im Werk in Steffisburg.

  1. Sichere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden im Servicezentrum
  2. Notstromeinspeisung ab Notstromgenerator
  3. Effizienzsteigerung in der Instandhaltung
Kunde
Furrer+Frey AG
Objekt
Appenzeller Bahnen, Servicezentrum Appenzell
Anlage
Fahrleitungssteuerung
Lieferumfang

  • Erstellung der technischen Unterlagen zum Bau der Steuerung, Hardware-Engineering, Realisierung Steuerschrank

Ausführungsdetails

Schaltschrank-Gehäuse:

  • Hagerschrank MES

Steuerung:

  • SPS Siemens S7-1500

Touchpanel:

  • HMI Siemens Tp1500 Comfort

Referenzperson

Herr Jan Eichenberger, Furrer+Frey AG

Link

www.furrerfrey.ch

1875 wurde die erste Linie der Appenzeller Bahnen eröffnet. Seither hat sich das Streckennetz kontinuierlich erweitert. Heute verbinden die Appenzeller Bahnen nicht nur die Regionen zwischen Bodensee und Alpstein, sie verbinden auch das Murgtal mit den Städten Frauenfeld und Wil und fördern die Mobilität der Menschen aus der Stadt, den ländlichen Gebieten sowie den Tourismus.
Jährlich reisen 6.3 Millionen Menschen mit den Appenzeller Bahnen durchs Appenzellerland und das Murgtal. Dabei werden auf einem Schienennetz von 94.8 km Kilometern pro Tag ca. 6’800 Kilometer zurückgelegt. Die Appenzeller Bahnen betreiben insgesamt 6 Bahnlinien, welche durch 4 Kantone führen.

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Kunde
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Objekt
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Anlage
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Lieferumfang

  • Bau der Steuerung mit Fernwirkgerät

Ausführungsdetails

Schaltschrank-Gehäuse:

  • Almatec Spezialanfertigung

Verdrahtungsrahmen:

  • AirSTREAM von Lütze

Referenzperson

Herr Thomas Kaufmann, BLS Netz AG

Link

www.bls.ch

Die BLS AG gehört zu den grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz. In ihrem Kerngeschäft Bahn betreibt sie Linien im Personen- und Freizeitverkehr in mehreren Kantonen. Daneben vereint sie unter ihrem Dach Busbetreib, Autoverlad, Schiffsbetreib und Güterverkehr. Das Unternehmen ist vor allem für seine Strecken durch die Alpen (Lötschberg) bekannt.

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